Landschaftspflege, Ökologie, Biodiversität


Die Landwirtschaft ist heute unter enormen Druck - von allen Seiten heisst es: effizientes, kostengünstiges, produktives und vor allem innovatives Wirtschaften - und das grosse UND - die Natur und die Biodiversität - schützen!!

 

Um zu überleben, - müssen wir zwingend den Spagat zwischen hochstehender Produktion und anspruchsvollem Naturschutz - schaffen!!

 

Das heisst für uns zum Beispiel: - schönere Flächen speditiv (mit Maschinen) bewirtschaften - und andere Flächen so bewirtschaften/gestalten, dass möglichst viele verschiedene Natur- und Strukturelemente Platz finden....

 

Der Bund und die Kantone wenden heute viel Geld auf, für eine vielseitige, interessante, gepflegte Landschaft und für den Naturschutz.

Das Geld wird in Form von Direktzahlungen an uns Landwirte ausgerichtet. Natürlich sind wir Bauern auf diese Direktzahlungen angewiesen und müssen deshalb die Vorgaben der Behörden umsetzen.

 

Nachfolgend einige Bilder und Texte zu Ökologie und Biodiversität auf unserem Betrieb.

 

 

Bei uns ist die Natur noch weitgehend unverändert (wie zu früheren Zeiten) - allerlei Naturelemente wie Büsche, Bäume, ökologisch wertvolle Wiesen und Weiden..... werden bewahrt und gepflegt!

 

 

Bei uns finden auch Vögel, Klein- und allerlei Wildtiere einen Unterschlupf!

(Haben Sie gewusst, dass Bsp. viele Singvögel in Dornbüschen nisten?!)

 

 

Neu haben wir Fledermaus Höhlen aufgehängt.

Fledermäuse sind natürliche, fleissige Insektenjäger.

Schauen ob sie die künstlichen Höhlen annehmen.

Um zu verhindern, dass einfach Meisen und andere Vögel die Höhlen besetzen, wurde uns empfohlen in der Nähe ebenfalls Vogel Nistkästen aufzuhängen.

 


 Wir haben auf unserem Hof viele Naturelemente.

 

Vor allem "Biodiversitäts Förder Flächen"  (Ökologisch wertvolle Wiesen und Weiden).

 

Diese Wiesen bringen eine grosse Artenvielfalt hervor – den ganzen Sommer über blüht es irgend wo - farbenfrohe Blüten und einen intensiven Duft!

 

Die bodenbrütenden Vögel und andere Lebewesen werden geschont und durch den späteren/gestaffelten Schnittzeitpunkt finden sie immer wieder irgendwo einen Unterschlupf.

 

Die Pflanzen haben Zeit zum Absamen und sich weiter zu vermehren.

 

„Wenn Sie mal an einem schönen Sommertag bei uns in der Gegend sind - parkieren Sie doch Ihr Auto auf dem grossen Parkplatz beim Kloster! 

 

Und dann machen Sie einen Spaziergang Richtung "Kasten", "Meltigerberg" und - Sie können Sich selbst überzeugen von den duftenden Blüten und Kräutern, den Farben, den Schmetterlingen, dem zirpen der Grillen und dem Vogelgezwitscher!!“

 

(Und zum Abschluss empfehlen wir Ihnen noch ein "Glace vom Klosterhof" mit natürlichen Zutaten!)

 

Übrigens finden sich auf unseren Ökoflächen verschiedene, ganz seltene Orchideenarten, welche nur an angepassten, mageren Standorten gedeihen! 

 


  Die Pflege der Ökoflächen

 

 

 ...vor allem die Weideflächen tendieren dazu zu Verbuschen/Verwalden.

 

Bei allem "Naturschutz" (erhalten von Gebüsch und anderen Naturelementen)  braucht es auch immer wieder Pflegemassnahmen und Eingriffe unsererseits...

 

Oft geschieht die Verbuschung/Verwaldung ganz unauffällig von den Waldrändern her. Die grossen Bäume recken ihre Äste meterweit ins Sonnenlicht. Darunter, im Schatten gedeihen Büsche (und bei uns oft auch Brombeeren/Nielen etc.) welche wiederum nach Sonnenlicht streben und immer weiter ins Weideland raus wuchern. 

(Und natürlich gibt es auch aus gewissen kleinen Büschen wieder grosse Bäume!)

 

 

Wir wenden jährlich viele Stunden Arbeit auf, um Weiden zu putzen und Waldränder zurückzuschneiden - was bei unserem Gelände oft schwere Handarbeit und Arbeit mit Motorsäge und Motorsense bedeutet.

 

 

Erste Priorität hat dabei, Wege zu öffnen oder offenzuhalten  für unsere Weidetiere damit sie weiterhin Zugang zu den Grasflächen und zu den Wasserstellen haben und damit sie auch helfen das Gebüsch in Schach zu halten.

Die Rinder fressen so manches (vor allem in jungem Stadium/ Knospen / Triebe) was man gar nicht für Möglich halten würde! 

 

 

Eine vielfältige, reiche Natur enthält viele verschiedene Elemente welche die Biodiversität fördern....

 

- sonnige und schattige Plätzchen

- trockene und feuchte Orte

- offene Flächen und geschützte Stellen/Verstecke/Unterschlüpfe wie Ast- und Steinhaufen 

 

… und die Tier- und Pflanzenwelt scheinen uns rechtzugeben, dass wir nicht alles falsch machen -

 

bei uns fühlen sich Bsp. folgende Tiere wohl: Rehe, Wildschweine, Luchse, Füchse, Wiesel, Vögel (Spechte, Wildtauben, Neuntöter, Milane, Schwalben etc.), Fledermäuse, Molche, Frösche, Blindschleiche, allerlei Insekten und Schmetterlinge und viele mehr... 

 


 

Das Futter von den Ökoflächen ist natürlich für unsere Kühe nicht soo attraktiv und nahrhaft…

 

…doch selbst dieses Futter veredeln unsere Wiederkäuer zu edlem Rindfleisch!

 

Für uns und viele unserer Kunden das beste Fleisch das es überhaupt gibt :)